Wort des Monats - Archiv

08.04.2009

Das Wunder von Hudson

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat. Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen, und der dich behütet, schläft nicht. Siehe, der Hüter Israels schläft und schlummert nicht. (Ps 121, 1-4)

Gebannt verfolgten wir die Berichte von der Meisterleistung eines Piloten, dessen Airbus mit einem Gänseschwarm kollidierte, und der sein voll besetztes Flugzeug auf dem Hudson River in New York notwassern konnte. Nachrichtensprecher aller Welt bezeichneten es als das ?Wunder von Hudson?.

Könnte dieses Wunder auch eine Botschaft sein? Ich glaube schon! Es ist die Botschaft, dass es selbst in Zeiten der größten Krise einen Retter gibt. Auch der fähigste Pilot wird ohne Gottes Eingreifen und Hilfe vor keinem Unglück gewappnet sein. Als ich bei der Live-Übertragung von CNN das Flugzeug auf dem Wasser liegen sah, kam es mir so vor, als ob es von Engeln getragen würde. Später berichteten die Passagiere, dass sie während der Notwasserung in ihrer Verzweiflung zu Gott geschrien und gebetet hatten. Die zweite Botschaft des ?Wunders von Hudson? ist eine Lektion über die Macht des Gebets! In Zeiten, in denen ?Weltretter? und Heilsbringer gesucht werden und die Menschen ihre Hoffnung auf den neuen amerikanischen Präsidenten Barack Hussein Obama setzen, gibt es nur einen einzigen, von dem Hilfe und Rettung kommen kann. Wer seine Augen zu dem aufhebt, der Himmel und Erde gemacht hat, dem wird er zur Hilfe (Ps 121, 2) und wer ihn anruft, dem wird er zum Retter (Rö 10,10). Sein Name ist Jesus!

Im gleichen Augenblick, in dem der Pilot darum rang das Flugzeug zu wassern, befanden sich zwei Fürbitter der TOS Dienste in einer Gebetswohnung gegenüber der UNO in New York im Gebet. Sie hatten den inneren Eindruck, den aaronitischen Segen auf hebräisch zu spielen und ihn über der UNO und New York erklingen zu lassen. Vielleicht ist das eine dritte Botschaft vom ?Wunder von Hudson? an Amerikas neuen Präsidenten und die ganze westliche Welt. Ganz gleich, wie groß die Krise und der Kampf im Nahen Osten ist. Israel wird auch bei allen zukünftigen weltpolitischen Entscheidungen das Zünglein an der Waage sein, denn: ? Der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht!? (Ps 121,4)

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