Der Marsch des Lebens – Christen aus Deutschland laufen gemeinsam mit jüdischen Holocaust-Überlebenden und Vertretern messianischer Gemeinden aus aller Welt, um ein Zeichen für Versöhnung und gegen das Schweigen über die Nazi-Verbrechen und den wiedererwachenden Antisemitismus zu setzen. Der historische Hintergrund sind die Todesmärsche, die in den letzten Tagen des Krieges stattfanden. Sie waren ein letzter grausamer Höhepunkt des Holocaust direkt vor den Augen der deutschen Bevölkerung.
Der Marsch des Lebens fand bisher zweimal statt. Im Jahr 2007 verlief die 320 km lange Route von der schwäbischen Alb nach Dachau, im Jahr 2008 liefen über 500 Teilnehmer entlang eines 2390 km langen symbolischen Davidstern in den neuen Bundesländern.