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Das Wort des Monats von Jobst Bittner Der Weltpräsident
„...dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind.“ (Phil 2,10) In der jüngsten Ausgabe des "Spiegels" liest man unter dem Profil von Barak Obama mit großen Buchstaben: "Der Weltpräsident". Kein Politiker hat es jemals zuvor geschafft, als ein nahezu Unbekannter innerhalb von zwei Jahren die Medien zu erobern und mit Charisma und Redegabe sich in das wichtigste Machtzentrum der Welt wählen zu lassen. Erstaunlich - oder...erschreckend? Die Zeitungen sind voller Statements, wie sehr die Hoffnungen der Menschen geweckt worden sind. "Endlich kann man durchatmen" sagen amerikanische Schauspieler und meinen wohl, dass der Geist des Liberalismus die christlichen Werte und Moralvorstellungen der bibelgläubigen Evangelicals endlich abgeschüttelt und hinter sich gelassen hat. Barak Obama drückte das in seiner Rede in Chicago in der Wahlnacht folgendermaßen aus. Er sagte: "Wir sind nicht schwarz oder weiß, wir sind nicht homosexuell und wir sind auch nicht heterosexuell... wir sind alle Amerikaner!" Politiker in Deutschland drückten schon am nächsten Tag ihre Hoffnung aus, dass die Wahl Obamas das ganze politische System erneuern und verändern könne. Ein Freund aus den USA rief mich am nächsten Tag an und sagte: "Das ist ein rabenschwarzer Tag für uns Amerikaner." Wie können wir als Christen mit dieser Wahl umgehen? Wird sie auf uns Auswirkungen haben? Ich meine ja! Zuerst sollten wir nüchtern feststellen, dass an der geistlichen Weltuhr der Endzeit die Zeiger weiter fortgerückt sind. Die Atmosphäre der Toleranz und des Liberalismus bedeutet, dass den bibelgläubigen Christen in der westlichen Welt noch stärker Gegenwind entgegenblasen wird. Für Gemeinden in Deutschland und Europa ist das nicht neu, in den Gemeinden in den USA löst das jedoch große Ängste aus. Gleichzeitig kann Gegenwind immer auch zu einem "Wind der Veränderung" werden, der die Gemeinde Jesu wachrüttelt, reinigt und mit neuer Gebetskraft aufstehen lässt. Ich glaube, dass wir wie in den Tagen Elias in einer Zeit sind, in der wir durch die Kraft des Heiligen Geistes ausgerüstet werden, in einem neuen Level der Salbung das Reich Gottes auszubreiten. In Deutschland sind wir gefragt, auf allen Ebenen im Gebet für unser Land einzustehen. Dabei gilt es, keine Zeit zu verlieren! Ich bin davon überzeugt, dass das 24/7-Gebet Gottes Segenskanal für die letzte Zeit ist. Viel Segen, den wir in Deutschland erleben führe ich auf das Gebet der Gebetswächter zurück. Ich kenne eine Gemeinde, die mit 30 Personen ein 24/7 Gebet abdeckt und mit großer Gebetskraft durchführt. Wie wäre es, wenn wir diese Herausforderung neu ergreifen würden? Gott möchte ein neues Feuer anzünden! Wenn wir uns darauf einlassen, wird die Welt kaum durch die Hoffnung auf einen Weltpräsidenten Obama verändert, gewiss aber durch den, vor dem alle Knie sich beugen, dem Herrn der Welt: König Jeschua HaMaschiach! |