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Trafohaus In Lima werden zur Zeit fünf Kinder im Alter von 2-9 Jahren betreut. Zwei von ihnen sind direkt auf der Straße geboren und andere wurden einfach von ihren Müttern verlassen und tauchten irgendwann beim Jugendgericht auf. Ohne die Hilfe der Los Transformadores hätte keiner von ihnen eine wirkliche Überlebenschance. Heute haben sie ein Zuhause, leben mit und sind zu festen Familienmitgliedern geworden. Sie alle träumen davon, eines Tages Deutschland und ihre Paten dort besuchen zu können, und dazu lernen sie schon kräftig deutsch.
2007 wurde das Transformatorenhaus umgebaut, um einer größeren Anzahl von Kindern, vor allem auch älteren Jungen und Mädchen, ein neues Zuhause geben zu können. In einem Land, in dem über Jahrhunderte Kinderopfer an der Tagesordnung waren, hat oft noch heute ein Kind keinen wirklichen Wert, gilt sein Leben nichts. Das Ziel der Arbeit in Lima ist der Aufbau eines Kinderdorfes für mindestens 200 Kinder, die von geschulten peruanischen Familien zu Transformatoren ihrer Generation herangezogen werden. Ohne Zweifel wird man unter ihnen die zukünftigen Geschäftsleute, Lehrer, Richter, Rechtsanwälte und Präsidenten finden. Aber nicht nur das, auch die zukünftigen Leiter von christlichen Gemeinden und Werken sind in dieser Generation verborgen. |