Nach 5 Jahren eine "Stadt des Lichts"

Hilfe für Drogenabhängige in Not in Svetlagorsk, Weißrussland
Noch vor wenigen Jahren war Svetlagorsk als "die sterbende Stadt" in den Medien bekannt. Als unser Team 1997 die Einreiseanträge für die Stadt Svetlagorsk stellte, wollte der amtierende Bürgermeister bereits die Einladung zurückziehen. Für die Sicherheit von Ausländern in Svetlagorsk könne er nicht garantieren, zu stark war er sich der Mafiapräsenz in seiner Stadt bewusst. Das Team kam trotzdem und betet seitdem regelmäßig für die Stadt.

Eine Investition mit Folgen:

Hilfe für Drogenabhängige in Not in Svetlagorsk, Weißrussland
Hilfe für Drogenabhängige in Not in Svetlagorsk, Weißrussland
Heute hat sich viel verändert in Svetlagorsk. Die Drogenrate ist niedriger als je zuvor und die Stadtregierung investiert in die Renovierung und Gestaltung von öffentlichen Plätzen und Gebäuden. Neue Restaurants und Geschäfte sind ein Zeichen von neuem Leben in dieser Region. Die Mafia zerbrach. Der Bürgermeister, der unser Team anfänglich ausladen wollte, wurde zu unserem größten Fürsprecher. Für ihn sind sie "Helden". Unsere Arbeit ist sein Vorzeige-Projekt für beispielhafte soziale Arbeit im ganzen Bezirk und findet in allen Bereichen der Gesellschaft Unterstützung.  Die Mitarbeiter erleben Gunst auf allen Ebenen, werden zu Seminaren und Fachtagungen als Referenten eingeladen. Sie sind überzeugend durch die Ergebnisse ihrer Therapiearbeit. Mehrere führende Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens öffneten sich für Jesus und leben als seine Nachfolger.

Gemeinde in Svetlagorsk

Nach einigen Jahren, in denen eine Gemeindegründung in Svetlagorsk von den Behörden nicht erlaubt wurde, gab es 2009 einen Sieg für das weißrussische Leitungsteam: Endlich bekamen sie eine Gemeinde-Registrierung, die ihnen erlaubt, Gottesdienste durchzuführen! Im Rahmen der Gemeinde können einerseits ehemalige Drogenabhängige weiter begleitet werden. Andererseits hat das starke Zeugnis der Veränderung in ihrem Leben durch Jesus auch viele andere Menschen tief beeindruckt, die nun selbst Gott erleben wollen.