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Rehabilitation 1997 begann ein Team von fachlich ausgebildeten Mitarbeitern der TOS Dienste International e.V. eine christlich-therapeutische Rehabilitationsarbeit in Ostrowchizy, 20 km von Svetlagorsk entfernt. Untergebracht ist die Arbeit in einer ehemaligen Schule, deren Ausbau vielfältige Möglichkeiten für die Arbeitstherapie bietet. Was mit zwei Drogenabhängigen begann, die in eine Wohngemeinschaft aufgenommen wurden, hat sich zu einer anerkannten etablierten Rehabilitationsarbeit entwickelt, in der z.Zt. bis zu 15 Drogenabhängige stationär und weitere 10 ambulant aufgenommen werden können. Die Erfolgsquote der Therapiearbeit liegt bei 70%. Nachdem die Leiter der Arbeit, Egbert und Anita Schoone, eine neue Arbeit in der Ukraine gründeten, wird die Arbeit in Ostrowchizy nun von einem Team an weißrussischen Mitarbeitern geleitet, von denen einige selbst durch die Rehabilitation von Drogen freigeworden sind. Die Nachsorge-Arbeit findet im Schulungszentrum Ost in der Ukraine statt. Anita Schoone, die mit ihrem Mann das Zentrum für Heilung und Rehabilitation aufgebaut hat, berichtet: "Wir bekommen inzwischen täglich Anrufe aus dem ganzen Land und auch vermehrt aus Rußland - Eltern von Drogenabhängigen fragen nach einem Therapieplatz. Immer mehr Eltern ziehen mit ihren Kindern nach Svetlagorsk, da unsere Threrapie für sie die letzte Hoffnung ist. In Ostrowchizy, dem Dorf, wo das Rehazentrum steht, mieten sich Drogenabhängige ein, um möglichst nah an uns dran zu sein, auch wenn sie noch keinen Therapieplatz bekommen haben. Wir sehen, wie Gott dabei ist in dieser Stadt Fluch in Segen zu verwandeln. Wo zuvor Drogenabhängigen wie die Fliegen starben, richtet Gott ein Zeichen der Hoffnung für ganz Weißrussland auf." Statement Drogenspezialisten bestätigen eine hohe Effektivität
Statement der ehemaligen staatlichen Drogenärztin von Svetlagorsk, Jakimenko Ju.L (in ihrem Drogenzentrum werden täglich etwa 30 Abhängige behandelt): "Svetlagorsk ist zur Hauptstadt der Drogenabhängigen Weißrusslands geworden und die Drogensucht breitet sich sehr aus, immer wieder sind neue Regionen des Landes betroffen. Noch vor kurzem gab es in Svelagorsk nur dürftige Möglichkeiten, den Drogenabhängigen zu helfen. Doch dies hat sich grundlegend geändert. 1998 gründetet die Organisation "Christlich soziale Dienste TOS Weißrussland" ein Rehabilitationszentrum. Die "TOS Weißrussland" befähigt die Rabilitanten, die Verantwortung für ihr eigenes Leben zu nehmen und wieder neue Beziehungen aufzubauen. Die offenen und glücklichen Gesichter dieser Menschen sind der beste Beweis für die Effektivität und Wichtigkeit dieser Arbeit." |