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Entstehung der Vision des Marsch des Lebens 2008 Bereits im letzten Jahr fand der Marsch des Lebens auf der Schwäbischen Alb von den dortigen ehemaligen KZs Richtung Dachau statt. Für viele der insgesamt 320 Teilnehmer aus ganz Europa und den USA, unter ihnen die jüdischen Holocaust-Überlebenden Peter Loth und Rose Price, wurden diese 3 Tage zu einem lebensverändernden Erlebnis. Lang gehegter Hass gegen Deutschland wandelte sich in Freundschaft um, zerstörte und verschwiegene Familiengeschichten kamen ans Licht und die Gnade Gottes wurde wirksam. (Zur Dokumentation des Marsch des Lebens 2007)
Beim Abschluss in der KZ Gedenkstätte Dachau stand Initiator Jobst Bittner mit einigen Teilnehmern vor einer Karte. Ihr Blick fiel auf das Gebiet der heutigen neuen Bundesländer im Osten Deutschlands. Hier war die Karte regelrecht übersät mit schwarzen Punkten, die für Konzentrationslager und ihre zahlreichen Außenlager, sowie für Tötungseinrichtungen und Todesmärsche standen. Nahezu jede Straße in dem Gebiet der heutigen Bundesländern war mit Blut bedeckt. Im Gebet entstand der Eindruck, in den neuen Bundesländern einen Marsch des Lebens 2008 durchzuführen, der durch Buße, Gebet und dem gemeinsamen Bekenntnis zu unserem jüdischen Erbe geistliche Dürre in neues Leben verwandelt. Hand in Hand mit jüdischen Freunden soll die Gebets- und Versöhnungswanderung symbolisch einen Davidstern auf die neuen Bundesländer legen. Dieser Davidstern verbindet wichtige Schauplätze des Holocaust im Osten Deutschlands. Es werden zahlreiche internationale Teilnehmer, insbesondere aus messianisch-jüdischen Gemeinden erwartet. Der ?Marsch des Lebens? wird von Gottesdiensten an zentralen Gedenkstätten und in Gemeinden begleitet. Die KZ-Überlebenden Rose Price und Peter Loth werden mit dabei sein, ebenso der messianische Musiker Ted Pearce und Arni Klein. |